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Anna Webber

Eine junge Musikerin, die viel Bewunderung auf sich zieht: die Saxophonistin, Flötistin und Komponistin Anna Webber. So schwärmt über sie etwa der amerikanische Pianist Jason Moran, einer der  weltweit gefragtesten Jazzpianisten der letzten beiden Jahrzehnte: „Anna Webber zählt zu den seltenen Musikern, die intellektuelle Neugier mühelos mit purer Emotion verbinden können. Jedes Mal, wenn ich mit ihr Musik gemacht habe, ergab sich ein völlig neuer Klang.“  Auch die New York Times fand die Töne herausragend, die Anna Webber „aus der nützlichen Spannung zwischen zeitgenössischer E-Musik und modernem Jazz“ gewinnt. Und obendrein gewann die 1984 in British Columbia geborene Musikerin im Jahr 2014 den Charlie-Parker-Kompositionspreis der amerikanischen Aufführungsrechte-Gesellschaft BMI.

Hohe Anerkennung also von vielen Seiten für diese seit 2008 in New York lebende Kanadierin. Das kommt nicht von ungefähr – was sehr schnell merkt, wer ihre jüngste CD beim Münchner Label PIROUET hört: „Refraction“ heißt das Album, aufgenommen mit einem vorzüglichen siebenköpfigen Ensemble aus jungen europäischen Musikern. Transparente Klänge voller Überraschungen in glänzend gespielten Stücken, die manchmal knifflig sind, aber stets vor jazzgemäßer Spontaneität nur so sprühen: Brillante Hörfilme für Entdeckungsfreudige.