• English
  • Deutsch

Eugen Cicero

<p>Eugen Cicero ist am 27. Juni 1940 in Klausenburg (Siebenbürgen) als Sohn eines Priesters und einer professionellen Chorsängerin geboren. Schon mit 4 Jahren begann er mit dem Klavierspielen und bekam Unterricht von den renommiertesten Lehrern des Landes mit 11 Jahren kam er zur bekannten Pianistin Aurelia Cionca, die seinen Anschlag verfeinerte. Gleichzeitig erhielt er von Ana Pitis Musiklehre. Seine Liebe zum klassichen Swing entwickelte sich in dem kommunistisch geprägten Land als Inspirationsquelle. Bei seiner ersten Tour in den 1960er Jahren, die ihn auch in die Bundesrepublik Deutschland brachte, blieb er dort und bgeann mit zahlreichen Musikern zu spielen. Da Eugen Cicero sowohl in de Kassik als auch im Mainstream Jazz zu Hause war und der Musiker Jacques Loussier aus Frankreich mit Play Bach für furore sorgte, begann auch Ciocero mit seinem brillianten Anschlag diese Stile zu vermischen. Cicero engte den Klassikkanon nicht auf Bach ein, sondern nahm Klassiker aus Barock, Klassik und Romantik und machte sie zu seinem eigenen. Durch seine unverwechselbare Spielweise konnte er gegenüber seiner Musikerkonkurrenz herausstechen, da sowohl seine Fingertechnik als auch die Spielidee einzigartig war. 1965 traf der schweizer Schlagzeuger Charly Antolini ihn in einem Basler Club und jammte mit ihm. Darauf hin kam es zu einer Plattenaufnahme durch HGBS beim schwäbischen Jazzlabel MPS Records. Hans Georg Brunner-Schwer verliebte sich sofort nach den ersten Einspielungen durch Cicero in seine Spielfertigkeit und Klang, so dass direkt 2 Alben eingespielt wurden. Das erste davon Rokoko Jazz verkaufte über 1 Millionen mal! Weitere Aufnahmen wie Klavierspielereien mit Eugen Cicero (1965), Cicero&#39;s Chopin (1965), Cicero in Town (1965), Swinging Tschaikowsky (1966), Romantic Swing (1967), Balkan Rhapsody (1970) folgten (ausführliche Diskografie: http://www.eugen-cicero.de/seiten/index_3.php). Eugen Cicero erhielt 1976 den deutschen Schallplattenpreis für die Bearbeitung von Franz Schubert Stücken&quot;Cicero plays Schubert&quot; (Intercord). Bis zu seinem plötzlichen Tod im Jahre 1997 veröffentlichte er über 70 Aufnahmen und spielte weltweit. Besonders in Japan hatte er eine treue Anhängerschaft. (Quellen: www.eugen-cicero.de, www.de.wikipedia.org und weitere)</p>