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Joe Henderson

Joe Henderson (* 24. April 1937 in Lima, Ohio; † 30. Juni 2001 in San Francisco, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Jazzmusiker (Tenorsaxophonist).[…]

Ab Ende der 1960er Jahre erschienen auf Orrin Keepnews Label Milestone Platten von Henderson, auf denen er der von Miles Davis initiierten „Fusioninierung“ des Jazz mit Elementen des Rock folgt und mit Herbie Hancock, Ron Carter, Jack DeJohnette und Airto Moreira auch teilweise mit denselben Musikern agierte. Erweiterte Henderson das Instrumentarium um einen oder mehrere Perkussionisten und ein Fender Rhodes-Piano, dann auch Synthesizer, so experimentierte Henderson für kurze Zeit selbst mit seinem Sound, verfremdete sein Tenorsaxophon mit Effektgeräten und spielte daneben verschiedene Flöten und Sopransaxophon. Titel wie Power to the People (1969) und Black Is the Color (1972) reflektieren zudem seine Identifikation mit der afroamerikanische Emanzipationsbewegung jener Zeit. Von der Jazzkritik wurden diese Alben jedoch zwiespältig aufgenommen wurden. 1979/1980 arbeitete er u.a. mit Chick Corea und Ron Carter (Mirror, Mirror) zusammen; 1985 trat er mit Carter und Al Foster im Trio auf, veröffentlicht als The State of the Tenor – Live at the Village Vanguard. 1987 folgte ein Gastspiel auf dem Jazzfestival von Genua, bei dem er von Charlie Haden und Al Foster begleitet wurde. (Quelle: Wikipedia.org)