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Kenny Werner

Kenny Werner ist seit Jahrzehnten eine treibende Kraft in der New Yorker Szene. Dortige Blätter wie die „Village Voice" („ein ... Stilist ... seine Soli beginnen maßvoll und werden zu geheimnisvollen Ritten in die Dunkelheit") und die „New York Times" („ein Pianist, der furchterregende Technik mit forschender Spiritualität abtönt") haben seine Bedeutung erkannt. Werner und Saxophonist Joe Lovano wechseln sich seit den frühen 1980er Jahren als Leader und Sideman ab; in den 90er Jahren hat Kenny eine nunmehr lange währende musikalische Beziehung mit Toots Thielemans begonnen. Werner kann 24 Aufnahmen unter eigenem Namen aufbieten, darunter auch sein jüngstes Trio-Album The Melody (Pirouet PIT383). Er verdiente sich bereits viermal die Förderung der Nationalen Kulturstif- tung, und er erhielt 2010 den angesehenen Guggenheim Fellowship Award für sein Werk No Beginning No End. Außerdem ist er erfolgreicher Buchautor und hat für Down Beat eine vierteilige Serie geschrieben. Mitte der 1980er wurde Werner der Pianist der Mel Lewis Big Band (die jetzt unter dem Namen Village Vanguard Big Band bekannt ist). Auf Anregung von Lewis und Posaunist Bob Brookmeyer fing Werner an, für diese Big Band zu komponieren. Bald danach wurde Werner zu einem weltweit bekannten Kom- ponisten und Arrangeur – mit Aufträgen renommierter Big Bands wie derjenigen aus Köln, dem Danish und dem Stockholm Jazz Orchestra, dem Umo Jazz Orchestra aus Finnland und dem Metropole Orchestra aus Holland.