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Yotam Silberstein - Future Memories

Release

Yotam Silberstein - Future Memories

Label: 
Jazz&people
Vertrieb: 
PIAS
Kat.Nr: 
JPCD819003
Promotion: 

Radio Promotion, TV Promotion, Print Promotion, Online Promotion

Booking: 

LIVE JAZZ BOOKING, Tommy Hoeg

VÖ: 
01.03.2019
- Yotam Silberstein - Future Memories

Um das Album „Future Memories“ aufzunehmen, wählte der Gitarrist Musiker aus, mit denen er regelmäßig zusammen spielt. Neben seinen eigenen Kompositionen gibt es auch drei Stücke von zwei großartigen brasilianischen Musikern, dem Mandolinisten Hamilton de Holanda und Paulinho da Viola, Meister des Choro und Erbe der Tradition eines Jacob do Bandolim und Pixinguinha. Überrascht es da, dass Yotam Silberstein mit Vitor Gonçalves einen Brasilianer in sein Quartett holte? Durch Adoption in Rio gelandet, arbeitete Gonçalves zunächst mit Maria Bethânia und Itiberê Zwarg (dem langjährigen Mitglied in Hermeto Pascoals Band), bevor er sich 2012 in New York niederließ, wo sein zweifaches Talent als Pianist und Akkordeonist nicht unbemerkt blieb.

Gonçalves teilt sich die Tasteninstrumente auf dem Album mit Glenn Zaleski, einem der bemerkenswertesten Pianisten, den die New Yorker Jazzszene in den letzten Jahren gesehen hat. In Ravi Coltranes Quartett bestach er durch seine rhythmische Ausgelassenheit und die Schärfe seines bissigen und kantigen Spiels.

Der Schlagzeuger Daniel Dor ist durch sein Mitwirken im Trio des Bassisten Avishai Cohen in bester Erinnerung. Mit verblüffender Leichtigkeit meistert er die ungeraden Taktarten, die von israelischen Jazzmusikern populär gemacht wurden, und bewährt sich als lebhafter Perkussionist mit der Fähigkeit, Klangfarben zu transportieren.

John Patitucci schloss sich dem Quartett an, nachdem Yotam bereits am Album „Irmãos de Fé“ (Newvelle, 2017) des Bassisten mitgewirkt hatte, einer Trioaufnahme, zu der Patitucci durch brasilianische Musik inspiriert wurde und bei der es nahelag, sich von dem Gitarristen begleiten zu lassen. Als langjähriges Mitglied in den Gruppen zweier der größten Persönlichkeiten des zeitgenössischen Jazz, Wayne Shorter und Chick Corea, bedarf Patitucci keiner weiteren Lobeshymnen. Auf „Future Memories“ demonstriert er seine Vielseitigkeit mit akustischem und elektrischem Bass sowie einem Fretlessbass. Den Solisten begleitet er mit vortrefflich artikulierter Präsenz, er ergänzt Groove und Kontrapunkt in wahrer Komplizenschaft mit dem Gitarristen: „Bei allem mit Yotam sprang sofort der Funke über. Er ist ein sehr intuitiver, sehr emotionaler Spieler. Er ist lyrisch, er ist auch rhythmisch sehr stark, er hat etwas zu sagen und er ist außerdem wie ein wandelndes Lexikon brasilianischer Musik! Ich habe es sehr geliebt, wie die Klangfarben überall um uns herumflossen.“

Pressebilder: